Die Swiss Optimist Seite
Gemäß
den Klassenvorschriften muss die Schleppleine aus schwimmfähigem
Material gefertigt sein
Der
Mindestdurchmesser der Schleppleine beträgt 5 mm, die Länge darf 8 m
nicht unterschreiten.
Die
Schleppleine ist mittels Palstek am Mastfuß festzuknoten, (für den
Bootstransport ist sie gut im Boot zu verstauen oder sogar zu entfernen)
Die
Schot darf keine unnötigen Knoten enthalten (die die Schot zudem
verkürzen)
Ein
Kind muss unbedingt den Palstek (neud de chaise) beherrschen, um beim
Schleppen die Schleppschot schnell mit andern zusammenzubinden
![]()
Die
Schot ist unter einem der beiden Sicherheitskörper aufzuschiessen.
Auftriebskörper 48 Liter
(alle drei) müssen unbedingt dicht zu sein und
aufgeblasen (für längeren Transport eventuell
aus dem Boot entfernen)
Defekte Körper
sind sofort zu ersetzen. die alten
kleinen Auftriebskörper sind nicht mehr zulässig.
Einen Ersatz Auftriebskörper muss jedes Kind dabei haben.
Die
"Mastklammern" (am Boot befestigt) oder Sicherheitsschote für
die Mastsicherung sind regelmässig zu prüfen
Schwert und Ruder müssen am Boot befestigt sein. Das Schwert mit einem Bändsel und einem
Kunststoffschäkel
Die Grosschot muss unbedingt mit einem Schnappschäkel an der Affenschaukel befestigt sein (Sicherheit dass man nicht mit der Schwimmweste hängen bleibt)
Die Distanz
zwischen Unterkante und Affenschaukel darf nicht grösser als 10 cm sein
(ebenfalls Klassenvorschrift und eine Frage der Sicherheit)
Alle Bändseli müssen unbedingt von guter Qualität sein (VECTRAN von Optiparts schwarz /gold 1.4 mm) und sind regelmässig auf durchscheuern zu prüfen
Gute und die richtigen Bändseli gehen bei grösster Windstärke nicht auf
(ausser der Knoten ist falsch)
Bitte
keine Bändseli von verschiedener Qualität am Rigg (Segel verzieht) Die Bändseli
oben, hinten und zu unterst müssen allerdings dicker sein (3 - 4 mm), als die
normalen Bändseli
Jedes
Kind MUSS unbedingt Reservebändseli der gleichen Qualität dabei
haben
Mindestens 3 Reservebändseli gehören auf den Opti
Zwei Schöpfer
und das Paddel müssen mit
Gummibändsel zirka 3 mm / 1 m (und nur Gummibändsel) am Boot befestigt
sein
Passende Schwimmweste EU Norm
(Für Selektionierte bei Swiss
Optimist beziehen)
Jedes
Kind hat eine kleine Werkzeugkiste dabei, mit geeignetem Werkzeug und
Material wie Schere, Multifunktionsmesser mit Zange, Filzschreiber, Feuerzeug,
Auftriebskörper, Bändseli Reservestander, eventuell anderes
Reservematerial
Die
Bekleidung der Kinder muss unbedingt den Wetterverhältnissen entsprechen
Jeder Teil des Bootes, Rigg und Zubehör, Schwimmweste, Bekleidung,
Befestigungsgurten, müssen mit der gültigen SUI Segelnummer (Wasserfester
Filzschreiber) lesbar beschriftet sein
Achtung: Das Optiwägeli muss unbedingt GROSS und lesbar mit der gültigen
Segelnummer beschriftet sein (damit man es bei der Rückkehr vom
Wasser sofort wieder findet!)

VERPFLEGUNG
Auf dem Boot
ist eine Essbox (nur schwimmende, wasserdichte Plasticbox mit einem an
einem Bändsel befestigten Deckel mit Schäkel) mitzuführen
Isoliertaschen
und Plasticsäcke eignen sich nicht!
Die
Plasticbox muss mit Name und Segelnummer auch auf dem Deckel beschriftet
sein
In
die Essbox gehört nur, was das Kind auch gerne isst und trinkt. Wenn
Sandwichs, dann sind diese zusätzlich in einem Plasticsäckli (nicht Papier) zu
verpacken
Täglich frisch,
mögen’s auch die Kinder
Mineralwasser
habe ich üblicherweise in Reserve auf dem Begleitboot
Zusätzlich Snacks und mindestens 1/2 Liter eines
Getränks sind ebenfalls auf Opti mitzuführen
Die
Snacks dienen dazu, einem "Hungerast" rechtzeitig vorzubeugen!
Wenn
möglich, werde ich die Essbox während der Läufe auf meinem Begleitboot
mitführen
Ein Handy
gehört nicht aufs Wasser (auch nicht in die Essbox!)
Dafür dürfen Sonnenbrille und Sonnencreme in
der Essbox sein
![]()
MESSBRIEF UND
VERMESSUNG
EINSCHREIBUNG
Die Einschreibung für eine Regatta ist
Sache
der Eltern.
Verspätete Einschreibung ist oft mit Mehrkosten verbunden
Oft gibt es auch eine Beschränkung
der Teilnehmerzahl, also
rechtzeitige Anmeldung
Eine Einzahlung im Voraus ist
oft Bedingung
Für eine Einschreibung werden verlangt:
Messbrief (komplett)
Swiss Sailing Karte (für
das Jahr gültig!!!)
An nationalen Regatten muss ein Kind Mitglied
von Swiss Optimist sein
Haftpflichtversicherungs-Nachweis
englische Übersetzung (im Ausland unabdingbar)
Am besten sind diese Unterlagen in
einem separaten wasserdichten Plastic Mäppli mitzuführen (Ohne
zusätzliche Notizen und Papiere und Paparas)
Einschreibung, Bezahlung und
Vermessung sind ein Teil der Regatta und
müssen entsprechend eingehalten werden
RECHTZEITIG
einmal mehr
möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es wichtig ist,
rechtzeitig auf dem Regatta-Platz zu sein (Kein Familienstress)
TRANSPORT DER
KINDER UND BOOTE
Alle weiteren und guten Tipps und Informationen
deutsch franz
HILFE DER
ELTERN ist WICHTIG!
Grundsätzlich
sollte ein YCB Kind das Boote selbstständig
aufriggen trimmen und Einwassern können.
Beim Einwassern
und dem Deponieren
der Wägelis wird die Hilfe der Eltern von den meisten Kindern geschätzt, auch
ein Letztes: „MACHS GUT“
Jedes
Kind hat sein eigenes Optiwägeli (ein nur "schnell Entlehnen"
oder Tausch ist VERBOTEN!)
Die
Essboxen werden von mir erst auf dem Wasser übernommen (gehören also ins
Boot)
Aufmunternde
Worte der Eltern, wenn ein Kind nach Regattaschluss an Land kommt, sind mehr
wert als „Du hättest halt gescheiter..…..“

Beim Einwassern helfen?
Der
"Chauffeur" ist dafür verantwortlich, dass der Trailer rechtzeitig
vor Schluss der Regatta, auf dem Regatta-Platz zum Beladen bereit steht
Wie der Trailer beladen wird, entscheiden die Kinder (Ladechef neu: Oliver
Strässler)
Beim Beladen der obersten Boote ist die Hilfe
der Eltern nötig
Für
die Sicherheit der Bootsbefestigung (fehlende Gurten oder Stroppen)
sorgt der Chauffeur
Jedes Kind besitzt
eigene, beschriftete Anbindegurten und
Gummistroppen und ist für diese verantwortlich
Ich hoffe, mit diesen Angaben vor allem den weniger erfahrenen Eltern ein
paar Richtlinien, Empfehlungen und Vorschriften bekanntgegeben zu haben. Für
weitere Fragen stehe ich immer und jederzeit zur Verfügung.
GEBi
Frühling
2010